Die 5 größten Irrtümer auf dem Weg ins Glück

Glücklich zu sein ist das mit am meisten verfolgte Ziel im Leben eines Menschen. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung fixiert es sogar als ein Grundrecht.

Die Uno bringt sogar regelmäßige „World Happiness Reporte“ (2013-2015) heraus, wobei von 160 Ländern die Dänen, Schweizer, Isländer und Norweger vorne liegen. Immerhin sind die Deutschen auf Platz 16. Schlusslicht sind Syrien, Afghanistan und Togo.

Wir alle wollen irgendwie glücklich sein, aber nur wenige Menschen sind es. Auch ich war lange unter den „Suchenden“, bis ich es endlich kapiert habe. Ich musste erst einmal durch das Jammertal gehen, krank werden, mich elend, traurig, überfordert und von keinem verstanden fühlen.

Dabei bin ich wie ein streunender Hund nach Futter suchend, umher geirrt, um das Glück zu finden oder besser ausgedrückt, jemanden bzw. etwas zu finden, was mich glücklich macht.

Wie Du die 5 größten Irrtümer auf dem Weg ins Glück durchschauen lernst und Deine Geschichte des Glücks umschreiben kannst, das erzähle ich Dir nun in diesem Artikel.

 

1. Glück ist von Dauer

Die meisten Menschen erwarten, dass, wenn sie mal endlich das Glück gefunden haben, immer glücklich sein werden. Wie soll das funktionieren? Alles ist ein Wechsel, eine Veränderung. Nach dem Tag kommt die Nacht, nach dem Winter, der Sommer, Yin und Yang… So ist es auch mit dem Glück. Glück ist ein „Mikromoment“ den ich erlebe. Wichtig ist, Dir diese Momente auch bewusst zu machen, bewusst zu leben und diese Momente sogar aktiv zu planen.

 

2. Glück finde ich nur im Außen

Mir ist irgendwann nach all dem Suchen klar geworden, dass ich auf dem Holzweg war. Ich kann noch so oft um die Erde reisen, noch so viele Lehrer aufsuchen, noch so oft in Tempeln herumtigern, noch so viele Seminare besuchen, noch mehr Geld verdienen, noch mehr davon kaufen, aber nicht davon glücklich werden.

Glück finde ich nur in mir oder besser gesagt, in dem Moment, in dem ich bin, in dem ich lebe, in dem ich mich ausdrücke, das tue, was ich liebe. Es ist der Moment, in dem ich alles um mich herum vergesse. Es existiert dann keine Zeit, keine Familie, Kunden, Probleme, Krankheit mehr. Ich gehe voll und ganz im Moment auf.

Vielleicht kennst auch Du solche Momente? Es sind die Momente wo Du das tust, was Du liebst. Es kann kochen, malen, musizieren, wandern, programmieren, schreiben, basteln, tanzen, stricken, planen, lernen, jagen… sein. Die Liste kann ich nun unendlich lang schreiben, aber nur eine Handvoll ist für Dich wichtig und bringt Dich in den „Flow“, wenn Du es tust, weil Du es dann in dem Moment bist.

Bringe genau diese Momente immer mehr in Dein Leben unter. Und zwar jeden Tag, nicht nur an den Wochenenden oder im Urlaub.

 

3. Ich brauche jemanden, der mich glücklich macht

Wie viele Ehen sind aus diesem Grund geschlossen worden? Und wie viele Ehen sind genau aus diesem Grund wieder geschieden worden?

Sobald Du jemanden brauchst, um glücklich zu werden, gibst Du an ihm die Macht ab. Ist der Partner lieb zu Dir, bist Du glücklich, geht er fremd, beachtet Dich nicht, ist lieber mit Freunden unterwegs, hilft nicht im Haushalt… bist Du unglücklich. Demnach bist Du komplett von Ihm und seinen Launen abhängig.

Vergiss es. Sobald die „Schmetterlinge“ verflogen sind, kehrt der Alltag ein, es wird alles zur Routine. Übernimm wieder die Macht und sorge für die oben beschriebenen eigenen Glücksmomente.

 

 4. Je mehr Geld und Besitz ich habe, desto glücklicher bin ich

Ich habe mir alles im Leben gekauft, was ich haben wollte, bin auf Weltreise gewesen und kann aus meiner Erfahrung sagen, Geld macht nicht glücklich. Es vereinfacht viele Dinge, aber es macht definitiv nicht glücklich. Kaufe ich mir etwas, dann kann ich zwar temporär glücklich sein, aber dann ist es wieder nur eine Befriedigung von außen, siehe Punkt 2.

 

5. Bin ich endlich glücklich, werde ich nie mehr traurig, depressive, wütend sein

Glücklich zu werden bedeutet nicht, dass alle Schmerzen, Schwierigkeiten und Leiden aus Deinem Leben verschwinden. Aber Du wirst feststellen, dass sie im Laufe der Zeit unwichtiger werden, da die Grundstimmung Deines Lebens immer positiver wird. Du wirst immer häufiger Freude und Zufriedenheit, Liebe und Dankbarkeit empfinden. Wie schon im 1. Punkt beschrieben, wird es immer gewisse Gefühlsschwankungen geben. Alle Gefühle, auch die negativen sind aber wichtig, denn sie geben unserem Leben erst einen Sinn und eine Erfüllung.

„Jeder von uns kann glücklich sein. Glück ist die Art und Weise, wie mein Geist und mein Körper mich auf das hinweisen, was mir Erfüllung bringt. Glück ist mehr als nur ein angenehmes Gefühl. Bist Du erst einmal auf einem Weg, der Dich glücklich macht, wird dieser – Vielleicht auf ganz unerwarteter Weise – zu weiterem Glück führen.“ (Paul McKenna)

 

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Nichts ändert sich, außer Du änderst Dich!!!

 

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