5 Gründe, warum Deine Vergangenheit nicht Deine Zukunft sein muss!

Wir alle haben in unserem Leben schon schwierige, wenn nicht sogar traumatische Erfahrungen gemacht, die nicht selten zu emotionalen Narben führten. Je öfter wir im Nachhinein diese, meist negativen Erfahrungen im Kopf immer und immer wieder Revue passieren ließen, haben wir im wahrsten Sinne des Wortes genau diese Situationen wieder und wieder durchlebt. Wir sahen die Bilder des Ereignisses, es kamen sofort wieder die gleichen Gedanken von damals hoch und schon waren wir in den Emotionen von diesen Situationen gefangen.

 

„Das Monster unterm Bett“

Gerne bringe ich an dieser Stelle nur ein einfaches Beispiel mit „dem Monster unterm Bett“:
Ein Kind sieht im Fernsehen einen Film, der über Gespenster geht. Abends liegt das Kind im Bett und es kommen genau diese Bilder vom Film wieder hoch. War beim Film noch keine Angst da, kommt sie spätestens jetzt hoch. Das Kind hat Angst, da ja ein Gespenst sich unterm Bett befinden könnte. Es schreit nach der Mama. Nun schauen beide unterm Bett nach und es bekommt zu hören: „Du brauchst doch keine Angst zu haben, da ist doch nichts. Jetzt schlaf endlich. Stell dich nicht so an. So ein Blödsinn, es gibt keine Gespenster…“
Aber die Angst ist da und will auch nicht gehen. Der Körper des Kindes verspannt sich, der Atem wird angehalten… An Schlaf ist nicht zu denken. Keiner ist da, um ihm zu helfen.

Das Kind durchlebt gerade eine traumatische Erfahrung, die eventuell noch Stunden anhält, da das „Kopfkino“ weiter geht. Denn im Geiste wird der Film immer und immer wieder abgespult, durchlebt – nicht nur einmal, sondern tausendmal! Immer und immer wieder kommen die Gedanken des Filmes und damit auch die Bilder hoch, die dann die Angst und Panik mitbringen. Das Kind ist in dem Gedanken-Gefühls- Karussell gefangen.

Die Konditionierung auf die Vergangenheit

Am nächsten Abend nun die Erinnerung vom Vortag. Es spürt die Angst und damit kommen sofort die Bilder hoch, die die Gedanken anziehen, die dann die Gefühle mit sich bringen. Das Kind ist somit noch Stunden bis Tage lang in dieser (miesen) Stimmung gefangen.
Zieht sich dies nun über Wochen oder sogar Monate hinweg, wird aus dieser ängstlichen Stimmung der Anfangszeit ein ängstliches Temperament.
Im Schullandheim möchte es nicht alleine im Zimmer liegen und schon gar nicht nachts alleine über den Gang zur Toilette gehen. Es könnte ja etwas oder sogar jemand hinter einer Türe stehen…
Und wenn diese Stimmung und dieses Temperament noch länger andauert? Dann liegt der nun Erwachsene allein im Hotelzimmer und schaut noch immer wie jeden Abend unters Bett und hinter die Türe, um sich zu vergewissern, dass da auch wirklich keiner ist. Jetzt sprechen wir von einem Persönlichkeitsmerkmal.

Und die Krux an der Geschichte: Alleine der Gedanke nachts alleine im Hotel schlafen zu müssen, erzeugt schon das Gefühl der Angst und der Körper verspannt! Die Gedanken und Bilder, die die Gefühle und Körperreaktionen von damals erzeugt haben, sind zu einer „Erinnerten Emotion“ geworden.
Bsp Gespenster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus einem einfachen Film wurde das Drama des Lebens. Wer hat es verursacht? Das Kind selber, indem es immer und immer wieder die Situation geistig durchlebt hat.
Wir konditionieren unseren Körper auf ein Leben in der Vergangenheit!!!

 

Bsp Gespenster

 

 

 

Erfahrungen trennen unser Wahres Ich vom Außen

Aber jetzt kommt noch ein Dilemma dazu. Die Trennung von Außenwelt und Innenwelt:
Die Mutter hatte die Angst nicht verstanden, sie auch noch versucht ihr auszureden. Das Kind hat demnach eine Trennu
ng erfahren. Das Ereignis der Angst hat gezeigt, dass sie innerlich Angst hat, die aber im Außen, bei ihrer Mutter, nicht anerkannt und toleriert wird.

Im Landschulheim hat das Kind dann alles versucht, die Angst vor den Schulkameraden geheim zu halten: Was für eine Blamage sonst und das Aufziehen der anderen erst! Die emotionale Kluft geht ihren Gang:
Im Inneren fühlt sich das Kind wie ein „Niemand“. Wer will denn schon mit einem ängstlichen Mädchen, was heimlich unters Bett schaut, damit da wirklich keiner ist, was zu tun haben???
Im Außen baut es eine Fassade auf: Da ist es „Jemand“. Ein toller Schüler angstlos, selbstbewusst… Die Fassade steht und wird täglich ausgebaut.

Nach 40 Jahren steht das Kind von damals als ein erfolgreicher Mensch dar, „der es zu etwas gebracht hat: Mein Haus, mein Auto, mein Boot!“
Die Fassade dieses Menschen ist perfekt!!! So scheint es nach Außen.

Wenn da nicht immer die fürchterlichen Gefühle wären, die dann hochkommen, wenn er endlich mal zur Ruhe kommt, wenn nichts zu TUN ist, wenn er nachts im Bett liegt!!! Die gleiche Angst, Panik, Ohnmacht, Wut… von damals stecken zwar so tief drinnen aber klopfen immer und immer wieder an die Türe.
Auch was er alles tut, um sie in der Versenkung zu halten. Alle Ablenkung von Außen helfen nicht mehr. Die Freude vom neuen Haus, vom Auto… alles nur temporär. Die Angst bleibt und wird immer stärker, reißen ihn immer mehr in den Abgrund. Da helfen auch kein Alkohol und den TV nachts laufen lassen…

Die Gefühle wollen raus!!!

Erfahrungen trennen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kannst Du tun?

Das war nur ein einfaches Beispiel. Vielleicht kommt es auch Dir bekannt vor.
Egal was wir alle im Leben erlebt haben, wir haben es geistig immer und immer „durchgespielt“. Und wir alle haben diese verdrängten Gefühle im Inneren. Keiner soll sie im Außen sehen. Auch wir wollen sie oft nicht wahr haben. Aber urplötzlich übermannen sie uns. Das nennt man dann die „Midlife Crisis“. Und Du kennst bestimmt jemanden, der jemanden kennt, der genau da drinnen steckt.

Auch ich steckte volle Kanne drinnen. Sie war nicht schön. Sie tat sehr weh. Richtig weh. Aber ich habe es geschafft. Ich konnte die Lücke von meinem Außen Ich und Innen Ich schließen. Jetzt renne ich nicht mehr vor meinen tiefsten Gefühlen weg. Denn sie sind ein Teil von mir geworden. Und das interessante ist, sobald man sich diesen „dunklen“ Teil von sich akzeptiert, nicht mehr davon wegläuft, ihn lernt wahr zu nehmen, kann man auch lernen, diese „alte“ Konditionierungen zu verlernen und sich neu konditionieren.

Hier die 5 Gründe, warum Deine Vergangenheit nicht Deine Zukunft sein muss!

5 Gründe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wake up!!!
You must make a choice
to take a chance
or your life will never change!
But you must take the first step: Let‘s go!!!

Wach auf!!!
Du musst Dich entscheiden
jetzt hast Du die Chance
oder Deine Zukunft wird sich niemals ändern!
Aber Du musst den ersten Schritt gehen: Auf geht‘s!!!

 

Deine Bianca Esser

 

 

 

 

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